Erste Medien berichten über die Aktion „Verlassene Kinderzimmer“

Erste Medien berichten über die Aktion „Verlassene Kinderzimmer“

Die Aktion „Verlassene Kinderzimmer“ gewinnt zunehmend an öffentlicher Aufmerksamkeit: Erste lokale Medien haben bereits über die Mahnmale berichtet, die in zahlreichen Städten und Gemeinden im öffentlichen Raum aufgestellt wurden.

Damit erreicht die Initiative eine wichtige nächste Stufe. Was zunächst als dezentrale Mitmach-Aktion begann, wird nun auch journalistisch aufgegriffen. Besonders auf lokaler Ebene stoßen die Installationen aus Kuscheltieren auf Interesse – nicht zuletzt, weil sie oft einen direkten Bezug zu persönlichen Schicksalen vor Ort haben.

Die Berichterstattung der regionalen Presse zeigt, dass die stillen Mahnmale ihre Wirkung entfalten. Sie machen auf ein sensibles Thema aufmerksam, das sonst häufig im Verborgenen bleibt. Gerade die Verbindung aus anonymem öffentlichen Raum und individuellen Geschichten schafft einen Zugang, der Menschen bewegt und zum Nachdenken anregt.

Parallel dazu wächst die Sichtbarkeit auch in sozialen Netzwerken weiter. Unter verschiedenen Hashtags werden kontinuierlich neue Bilder und Beiträge geteilt. Die Kombination aus medialer Berichterstattung und organischer Verbreitung verstärkt die Reichweite der Aktion spürbar.

Die Initiatorinnen und Initiatoren werten die ersten Presseberichte als wichtiges Signal: Das Thema wird gesehen, gehört und beginnt, eine breitere gesellschaftliche Diskussion anzustoßen.

Medienberichte zu „Verlassene Kinderzimmer“

SHZ Pinneberg:
https://www.shz.de/lokales/pinneberg-schenefeld/artikel/aktion-in-pinneberg-kuscheltier-mahnmal-fuer-verlassene-kinder-50579840

Landeszeitung Winsener Anzeiger:
Warum hängen Teddys in Lüneburgs Straßen? Das steckt hinter der Aktion von Muki e.V.

Königsbrunner Zeitung:
Prhttps://www.pressreader.com/germany/koenigsbrunner-zeitung/20260429/282634629218953

Verlassene Kinderzimmer – Eindrücke aus unserer laufenden Aktion

Gestern und heute findet unsere Aktion „Verlassene Kinderzimmer“ statt – und schon jetzt haben uns zahlreiche berührende Einsendungen erreicht. Dabei handelt es sich um Mahnmale, die auf öffentlichen Plätzen gestaltet und fotografisch festgehalten wurden. Sie greifen das Motiv des verlassenen Kinderzimmers symbolisch auf und machen so auf eindringliche Weise auf das zugrunde liegende Thema aufmerksam.

Wir haben die bisherigen Zusendungen gesammelt und in einer Galerie zusammengefasst. Sie ermöglicht einen eindrucksvollen Einblick in die Vielfalt der gestalteten Mahnmale und die individuellen Perspektiven der Teilnehmenden. Jedes einzelne Arrangement erzählt dabei seine eigene Geschichte und lädt dazu ein, innezuhalten und genauer hinzusehen.

Wir freuen uns sehr, dass bereits so viele Beiträge zusammengekommen sind, von denen wir Kenntnis erhalten haben. Die große Resonanz und die Bereitschaft, sich kreativ und öffentlich mit diesem sensiblen Thema auseinanderzusetzen, zeigen, wie wichtig es ist, Aufmerksamkeit zu schaffen.

Da die Aktion noch läuft, freuen wir uns natürlich jederzeit über weitere Zusendungen. Weitere Informationen zur Aktion und zu den Hintergründen der Mahnmale finden Sie unter www.verlassene-kinderzimmer.org.

Vielen Dank an alle, die sich bereits beteiligt haben – und an alle, die noch mitmachen möchten.

#verlassenekinderzimmer #mahnmal #entfremdung #kinder #sichtbarmachen

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Hinweis zu Bildrechten und Nutzungsbedingungen

Die Initiative „Verlassene Kinderzimmer“ weist ausdrücklich darauf hin, dass keinerlei Rechte an den im Rahmen der Aktion veröffentlichten Bildern beansprucht werden.

Sämtliche Urheber- und Nutzungsrechte verbleiben ausschließlich bei den jeweiligen Erstellerinnen und Erstellern der Inhalte. Die Veröffentlichung von Bildmaterial erfolgt entweder durch die Urheber selbst oder mit deren ausdrücklicher Zustimmung.

Mit der Einreichung oder Bereitstellung von Bildern wird der Initiative lediglich ein einfaches, nicht exklusives und widerrufbares Nutzungsrecht eingeräumt, das ausschließlich der Darstellung und Dokumentation der Initiative dient. Eine darüber hinausgehende Verwendung durch die Initiative erfolgt nicht ohne gesonderte Zustimmung der Rechteinhaber.

Die Verantwortung für die Einhaltung urheberrechtlicher Bestimmungen sowie etwaiger Persönlichkeitsrechte liegt bei den jeweiligen Einreichenden.

Bei Fragen oder Hinweisen zu veröffentlichten Inhalten wird um entsprechende Kontaktaufnahme gebeten.

Just Access e.V. unterstützt die Initiative „Verlassene Kinderzimmer“

Die Initiative „Verlassene Kinderzimmer“ erhält weitere Unterstützung aus der Zivilgesellschaft: Just Access e.V. hat sich öffentlich positioniert und beteiligt sich aktiv an der Aktion.

In seiner Stellungnahme begrüßt der Verein die Initiative als wichtigen und notwendigen Beitrag, um die häufig übersehenen Erfahrungen von Kindern sichtbar zu machen, die von Trennung, elterlichen Konflikten und belasteten Eltern-Kind-Beziehungen betroffen sind. Die symbolischen Installationen werden dabei als respektvolle und zugleich eindringliche Form der Darstellung hervorgehoben.

Zentral ist für Just Access e.V. die Einordnung des Themas als Frage der Kinderrechte und des Kinderschutzes. Der Verein macht deutlich, dass insbesondere das Recht auf psychische Gesundheit sowie das Recht auf Beziehung zu beiden Elternteilen stärker in den Fokus rücken müssen. Anhaltende Trennung oder gezielte Beeinflussung können erhebliche Auswirkungen auf die Entwicklung und das Wohl von Kindern haben und bedürfen größerer gesellschaftlicher und rechtlicher Aufmerksamkeit.

Darüber hinaus weist Just Access e.V. auf bestehende Defizite hin: Psychische Belastungen und mögliche Formen emotionaler Kindeswohlgefährdung würden bislang nicht ausreichend anerkannt, während es gleichzeitig an geeigneten Unterstützungsstrukturen mangele.

Mit der Teilnahme an der Initiative verfolgt der Verein das Ziel, diese Lücken sichtbar zu machen und eine stärkere Verknüpfung von öffentlicher Aufmerksamkeit, Kinderrechten und rechtlicher Verantwortung zu fördern. Dazu gehört auch, Aufklärungsarbeit zu leisten, strukturelle Probleme zu benennen und betroffene Kinder in ihrer Rolle als eigenständige Rechtsträger zu stärken.

Die vollständige Stellungnahme von Just Access e.V. wird im Anschluss im Original veröffentlicht.

Offizielles Teilnahmeschreiben von Just Access e.V. vom 27.04.2026

Gemeinsam sichtbar werden: verlassene-kinderzimmer.org auf der Kundgebung in Stuttgart

Am 25. April 2026 wird der Stuttgarter Schlossplatz zum Treffpunkt für Menschen, die ein Thema bewegt, das viel zu oft im Verborgenen bleibt: Eltern-Kind-Entfremdung. Unter dem Motto „Internationaler Tag gegen Eltern-Kind-Entfremdung“ kommen Betroffene, Unterstützer und Interessierte zusammen, um aufmerksam zu machen, zu informieren und sich zu vernetzen.

Ich freue mich sehr, bekannt zu geben, dass die Initiative verlassene-kinderzimmer.org Teil dieser wichtigen Kundgebung sein wird.


Warum wir dabei sind

Eltern-Kind-Entfremdung ist kein Randthema – sie betrifft unzählige Familien. Hinter verschlossenen Türen entstehen Geschichten von Verlust, Ohnmacht und unerhörten Stimmen. Genau hier setzt verlassene-kinderzimmer.org an: Wir geben Betroffenen eine Plattform, machen ihre Erfahrungen sichtbar und setzen uns für mehr gesellschaftliches Bewusstsein ein.

Die Kundgebung bietet eine wertvolle Gelegenheit, genau das auch im öffentlichen Raum zu tun:

  • aufmerksam machen
  • aufklären
  • vernetzen
  • Mut geben

Vor Ort: Austausch, Sichtbarkeit und Unterstützung

An unserem Stand habt ihr die Möglichkeit:

  • mehr über unsere Arbeit zu erfahren
  • persönliche Geschichten zu teilen
  • euch mit anderen Betroffenen auszutauschen
  • Informationsmaterial mitzunehmen

Denn oft ist es der erste Schritt aus der Isolation, zu erkennen: Ich bin nicht allein.


Gemeinsam für Kinder

Besonders im Fokus steht an diesem Tag auch das Wohl der Kinder. Die begleitende Kindertombola zeigt symbolisch, worum es im Kern geht: das Lächeln und die Zukunft unserer Kinder zu schützen.

Wenn Familien zerbrechen, dürfen Kinder nicht zwischen die Fronten geraten. Wir setzen uns dafür ein, dass ihre Stimmen gehört werden – auch dann, wenn sie selbst noch keine Worte dafür finden.


Ein Zeichen setzen

Diese Kundgebung ist mehr als ein Treffen – sie ist ein Zeichen. Ein Zeichen dafür, dass wir hinschauen. Dass wir zuhören. Dass wir Veränderung wollen.

Kommt vorbei, bringt euch ein, zeigt Solidarität.

📍 Stuttgart, Schlossplatz
🗓️ 25. April 2026
🕛 Beginn: 12:00 Uhr


Wir sehen uns in Stuttgart

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass verlassene Kinderzimmer nicht unsichtbar bleiben.

verlassene-kinderzimmer.org ist dabei. Du auch?

Neue Mitmach-Anleitung jetzt zum Download verfügbar

Die Initiative „Verlassene Kinderzimmer“ lebt davon, dass viele Menschen gemeinsam ein Zeichen setzen. Um die Teilnahme noch einfacher zu machen, stellen wir ab sofort eine kompakte Mitmach-Anleitung als Download zur Verfügung.
Die Anleitung richtet sich an alle, die sich beteiligen möchten – unabhängig davon, ob Sie bereits Erfahrung mit Aktionen im öffentlichen Raum haben oder zum ersten Mal mitmachen. Schritt für Schritt wird erklärt, wie ein symbolisches Mahnmal gestaltet werden kann: von der Auswahl der Kuscheltiere über die Gestaltung der Schilder bis hin zum Aufbau und zur Dokumentation der Aktion.
Ziel ist es, die Umsetzung so einfach wie möglich zu machen und gleichzeitig eine einheitliche, wiedererkennbare Form der Aktion zu schaffen. So entsteht aus vielen einzelnen Beiträgen ein gemeinsames, starkes Zeichen.
Mit der Anleitung möchten wir dazu beitragen, dass sich möglichst viele Menschen beteiligen können – in ihrer eigenen Stadt, auf ihre eigene Weise, aber mit einer gemeinsamen Botschaft.

Die Mitmach-Anleitung steht ab sofort als Download bereit.


Wir freuen uns über jede Teilnahme und jedes Zeichen, das dazu beiträgt, dieses Thema sichtbarer zu machen.
Gemeinsam können viele kleine Aktionen eine große Wirkung entfalten.

Link: https://verlassene-kinderzimmer.org/mitmachen-2/

#verlassenekinderzimmer

Unsere Webseite ist online – und mit ihr eine wichtige Aktion

Heute ist ein besonderer Moment für uns:
Die Webseite unserer Initiative ist offiziell online gegangen.

Mit ihr startet auch eine Aktion, die auf ein Thema aufmerksam machen soll, das in unserer Gesellschaft viel zu selten sichtbar wird – Kinder, die den Kontakt zu einem Elternteil verlieren und dadurch in eine schwierige und oft stille Situation geraten.

Unsere Aktion „Verlassene Kinderzimmer“ möchte genau hier ansetzen.
Mit einfachen, aber symbolischen Mahnmalen – Plüschtiere mit kleinen Schildern – wollen wir einen Moment des Innehaltens schaffen. Orte, an denen Menschen stehen bleiben, nachdenken und sich fragen: Was steckt hinter dieser Botschaft?

Die Idee dahinter ist bewusst einfach gehalten.
Ein Plüschtier steht stellvertretend für ein Kind.
Ein kleines Schild trägt eine Frage, ein Wort oder einen Gedanken.
Zusammen entsteht ein stilles Mahnmal, das zeigt: Hinter diesem Thema stehen echte Geschichten, echte Kinder und echte Familien.

Warum es diese Aktion gibt

Diese Initiative ist nicht aus einer abstrakten Idee entstanden, sondern aus persönlicher Erfahrung.

Ich selbst bin von diesem Thema betroffen.
Die Erfahrung, wie belastend und schwierig Situationen werden können, wenn Kinder zwischen Elternkonflikte geraten oder der Kontakt zu einem Elternteil verloren geht, hat mich sehr geprägt.

Was mich besonders bewegt hat, war die Erkenntnis, dass viele Menschen ähnliche Erfahrungen machen – und dass darüber oft kaum gesprochen wird. Viele Betroffene fühlen sich allein mit ihrer Situation.

Genau deshalb ist diese Aktion entstanden.

Sie soll kein Vorwurf sein und keine Seite verurteilen.
Vielmehr soll sie Aufmerksamkeit schaffen, Gespräche anstoßen und zeigen, dass dieses Thema existiert und gesehen werden muss.

Eine Aktion, die von vielen getragen werden kann

Das Besondere an dieser Initiative ist, dass jeder mitmachen kann.

Mit wenigen Plüschtieren, kleinen Schildern und einem Foto kann überall ein kleines Mahnmal entstehen – in Parks, auf Plätzen oder an anderen öffentlichen und privaten Orten.