Die Initiative „Verlassene Kinderzimmer“ erhält weitere Unterstützung aus der Zivilgesellschaft: Just Access e.V. hat sich öffentlich positioniert und beteiligt sich aktiv an der Aktion.
In seiner Stellungnahme begrüßt der Verein die Initiative als wichtigen und notwendigen Beitrag, um die häufig übersehenen Erfahrungen von Kindern sichtbar zu machen, die von Trennung, elterlichen Konflikten und belasteten Eltern-Kind-Beziehungen betroffen sind. Die symbolischen Installationen werden dabei als respektvolle und zugleich eindringliche Form der Darstellung hervorgehoben.
Zentral ist für Just Access e.V. die Einordnung des Themas als Frage der Kinderrechte und des Kinderschutzes. Der Verein macht deutlich, dass insbesondere das Recht auf psychische Gesundheit sowie das Recht auf Beziehung zu beiden Elternteilen stärker in den Fokus rücken müssen. Anhaltende Trennung oder gezielte Beeinflussung können erhebliche Auswirkungen auf die Entwicklung und das Wohl von Kindern haben und bedürfen größerer gesellschaftlicher und rechtlicher Aufmerksamkeit.
Darüber hinaus weist Just Access e.V. auf bestehende Defizite hin: Psychische Belastungen und mögliche Formen emotionaler Kindeswohlgefährdung würden bislang nicht ausreichend anerkannt, während es gleichzeitig an geeigneten Unterstützungsstrukturen mangele.
Mit der Teilnahme an der Initiative verfolgt der Verein das Ziel, diese Lücken sichtbar zu machen und eine stärkere Verknüpfung von öffentlicher Aufmerksamkeit, Kinderrechten und rechtlicher Verantwortung zu fördern. Dazu gehört auch, Aufklärungsarbeit zu leisten, strukturelle Probleme zu benennen und betroffene Kinder in ihrer Rolle als eigenständige Rechtsträger zu stärken.
Die vollständige Stellungnahme von Just Access e.V. wird im Anschluss im Original veröffentlicht.

